Berichte der Kinderkirche 2011

13.02.11 - Thema: Valentinstag

27.03.11 - Thema: Gleichnis vom Sämann

08.05.11 - Thema: Muttertag und Mutter Gottes

05.06.11 - Thema: Arche Noah

17.07.11 - Thema: Jakobustag

11.09.11 - Thema: Mariä Namen

09.10.11 - Thema: Der Rosenkranz

Die Kinder betrachten einen großen, hölzernen Rosenkranz.

Wir erzählten ihnen, dass der Rosenkranz eine alte Form zu beten sei, den es schon seit über 500 Jahre gibt. Es werden dabei Gebete gesprochen, vor allem das Vater unser und das Gegrüßet seist du Maria.

Als Hilfsmittel für diese Art des Betens gibt es eine Gebetskette mit vielen Perlen - den Rosenkranz. Wir erklärten den Kindern nun, wie man mit dem Rosenkranz betet und beschränkten uns dabei auf das Wesentliche.

Anhand von Kastanien, die jeder in die Hand nehmen und befühlen durfte, beteten wir gemeinsam ein Vater unser und das Gegrüßet seist du Maria.

Aus Kastanien und Eicheln legten wir danach einen großen Rosenkranz auf den Boden aus.

Zum Abschluß durften die Kinder ein Rosenkranzbild ausmalen.

Edith Knebel

13.11.11 - Thema: Die Hl. Elisapeth

Wir erzählten den Kindern die Geschichte der jungen Elisabeth, Frau des Fürsten Ludwig, der das Luxusleben nicht sonderlich gefiel und die sich sehr um die Armen und Bedürftigen kümmerte.

Der Legende nach verwandelte sich Brot in Rosen, das Elisabeth den Armen bringen wollte und dabei von ihrem Mann ertappt wurde.

Nach dem Tod ihres Mannes ging Elisabeth nach Marburg, baute dort ein Krankenhaus und kümmerte sich aufopfernd um die Kranken. Leider starb sie sehr jung. Vier Jahre später wurde sie heilig gesprochen.

Im Anschluss daran sangen wir gemeinsam das Lied "Wenn das Brot, das wir teilen..." Zum Abschluss durften alle Kinder ein "Elisabeth-Bild" anmalen.

Edith Knebel

04.12.11 - Thema: Der Hl. Nikolaus

Wir erzählten den Kindern die Legende vom Bischof Nikolaus, der in der Stadt Myra lebte.

Damals brach eine große Hungersnot über das Land herein. Da legte eines Tages ein Schiff im Hafen an, das über und über mit Getreide beladen war. Ziel des Schiffes war die Stadt Konstantinopel. Das Getreide war dort für den Kaiser bestimmt. Die Schiffsmannschaft hätte den Menschen von Myra gerne geholfen und etwas von dem Getreide abgegeben, hatten aber Angst vor der Strafe des Kaisers.

Bischof Nikolaus wurde zu Hilfe gerufen und es gelang ihm die Matrosen zu überzeugen Getreide für die hungernde Bevölkerung abzuladen. Nun hatte die Not für die Menschen in Myra ein Ende.

Als aber das Schiff Konstantinopel erreichte, war es voll beladen. Es fehlte nicht ein einziger Sack. Bald war das Wunder von Myra in aller Munde.

Weil sich Nikolaus immer um notleidende Menschen und vor allem um Kinder gekümmert hatte, wird in vielen Ländern am 06. Dezember der Nikolaustag gefeiert.

Im Anschluß an die Geschichte durften die Kinder kleine Tütchen mit weihnachtlichen Motiven bemalen. Diese wurden danach mit allerlei Leckereien befüllt.

Edith Knebel