Aktuelles

Anmeldung zu den Gottesdiensten

„Muss das sein, dass man sich zu den Gottesdiensten anmelden muss?“ Diese Frage kommt immer wieder auf und begegnet mir. Da unsere Kirchen bisher immer nur zu etwa 50% ausgelastet sind, scheint es nicht notwendig weiterhin auf die Anmeldung zu bestehen. Dazu zwei Erfahrungen aus Linkenheim und Liedolsheim, sowie aus meiner Heimat Hockenheim:

Bei einem Treffen mit unserer ehemaligen Gemeindeassistentin Anna-Maria Schäfer erzählte diese, dass man sich bei Ihnen auch zu den Gottesdiensten anmelden muss. Die Kirchen in Linkenheim und Liedolsheim seien auch regelmäßig voll belegt. Es scheint also nicht so zu sein, dass der geringere Gottesdienstbesuch nur an der Anmeldung liegt.

Dass die Anmeldung natürlich hier und da Einfluss hat auf die Gottesdienstbesucherzahl, das wurde in Hockenheim deutlich. Im vergangenen Pfarrblatt wurde vergessen auf die notwendige Anmeldung hinzuweisen. Der relativ gute Besuch wurde noch besser. So hat mein Heimatpfarrer dann zügig in den Gottesdiensten wieder darauf hingewiesen, sich bitte weiterhin für die Gottesdienste anzumelden.

Bisher war es so, dass wir unangemeldete Gottesdienstbesucher noch nie weggeschickt haben. Das wird auch weiterhin so sein, solange wir genügend Plätze haben.

Wir bitten Sie weiterhin sich im Pfarrbüro telefonisch anzumelden. Dies können Sie gerne am Donnerstag tun. Wir nehmen Anmeldung auch von Montag bis Mittwoch an, bitten jedoch darum, sich auf den Donnerstag zu konzentrieren, das macht uns die Arbeit leichter. Online sind Anmeldungen bis am Freitag um 9 Uhr möglich. Sollten sie vergessen haben sich anzumelden können Sie gerne in den Kirchen vorbeischauen ob noch Platz ist. Bisher war das immer der Fall.

Marcel Brdlik, Pfarrer




Gottesdienste an Werktagen und Sonntagen

„Gehen Sie davon aus, dass uns die momentanen Regelungen zum Gottesdienst noch einige Zeit begleiten werden, - ich meine einige Monate. Gehen Sie nicht davon aus, dass sich vor den Sommerferien 2021 etwas ändert“

Diese Worte des Sekretärs von Erzbischof Stefan Burger bei einer Online-Schulung vorletzte Woche bestätigen die Aussage: „Wir sind auf einem Marathon, nicht auf einem Spurt!“ und sie bestätigen die Absprache, die wir im Pfarrgemeinderat vor 5 Wochen getroffen haben.

Wir haben besprochen, ob und wie wir unter den momentan geltenden Pandemie-Bedingungen an Werktagen Gottesdienst feiern können.

Für die Sonntage haben wir uns entschieden die Regelung des 14-tägigen Wechsels beizubehalten. In den Wochen, in denen am Wochenende kein Gottesdienst stattfindet, werden wir versuchen ab Oktober/November an den Werktagen Gottesdienste anzubieten.

Ausschlaggebend für die Entscheidung war unter anderem der hohe personelle Aufwand an Ordnern, ohne den Gottesdienste für uns nicht möglich sind. Wer bereit ist sich hier mit einzubringen, kann sich gerne im Pfarrbüro melden, oder sich direkt an die Pfarrgemeinderäte seiner Gemeinde wenden.

Diese Regelung gilt zunächst bis zum 14. Februar. Für die Zeit ab Aschermittwoch, 17. Februar, werden wir dann im Januar neu entscheiden und informieren.

Im Oktober und November gibt es, durch die 9 Erstkommunionen die anstehen, Allerheiligen und Allerseelen sowie die Firmungen, noch einige Ausnahmesituationen, die einen 14-tägigen Rhythmus in diesen beiden Monaten noch nicht konsequent ermöglichen.

Wie in anderen Gemeinden in der Seelsorgeeinheit Hockenheim oder Waghäusel-Hambrücken kommt es auch bei uns dazu, dass alle Plätze in den Kirchen belegt sind. Wir bitten Sie weiterhin, sich nach Möglichkeit zu den Gottesdiensten anzumelden. Dies ist bevorzugt über unsere Homepage, www.kath-seop.de , oder telefonisch in Philippsburg unter 07256-4285 zu den jeweiligen Sprechzeiten möglich. Unsere Telefon-Anlage zeigt kein Besetztzeichen, wenn wir im Gespräch sind, daher müssen Sie auf den Anrufbeantworter sprechen oder es nochmals versuchen.

Bleiben Sie weiterhin gesund!

Heinz-Dieter Götz, Pfarrgemeinderatsvorsitzender        –        Marcel Brdlik, Pfarrer




Umzug des Hauptbüros nach Oberhausen und Telefon-Sprechzeiten im Pfarrbüro

Wie bereits im letzten Pfarrblatt angekündigt, ziehen wir in der zweiten Novemberwoche mit dem Hauptbüro oder auch Pfarrbüro Philippsburg nach Oberhausen um. Sie erreichen uns dort ab sofort unter der Tel. Nummer 07254/2104.

Coronabedingt und weil die Coronazahlen weiter ansteigen, gibt es derzeit auch keine Öffnungszeiten im Pfarrbüro sondern nur Telefonsprechzeiten. Sie können uns von Montag bis Freitag immer vormittags von 09:00 – 11:00 Uhr und von Montag bis Donnerstag auch nachmittags von 15:00 – 17:00 Uhr erreichen. Bei Bedarf können Sie auch gerne telefonisch einen Termin mit uns vereinbaren.




„...wir kommen daher aus dem Morgenland...“ – Änderungen bei der Sternsinger-Aktion in Huttenheim


Foto: Stefanie Wilhelm / Sternsinger

In den Tagen um Dreikönig ziehen die Sternsinger von Haus zu Haus, sammeln für Kinder in Not und bringen Gottes Segen für das neue Jahr.

Über diesen Besuch von Kindern und Jugendlichen aus unserer Gemeinde freuen sich viele seit Jahren. Im kommenden Jahr werden die Sternsinger erstmals nur in die Häuser kommen, in die sie vorher eingeladen wurden. Diese Veränderung hat viele Gründe: Die Zahl derjenigen, die die Aktion organisieren und durchführen nimmt seit Jahren ab. Diejenigen, die noch mitmachen, müssen immer mehr und länger laufen, was am Ende die Motivation senkt weiterzumachen.

Mit Blick auf unsere Verantwortung für die uns anvertrauten Kinder sehen wir uns veranlasst die Besuche neu zu organisieren. Zu all dem kommt natürlich die Corona bedingte Situation, die, auch damit müssen wir rechnen, die Sternsingeraktion unmöglich machen könnte.

Daher bitten wir alle, die den Besuch der Sternsinger wünschen, diesen Wunsch vorher mitzuteilen.

Dazu liegen in der Kirche Anmeldeabschnitte aus, die sie im Pfarrhaus in den Briefkasten werfen können. Die Anmeldung finden Sie auch hier auf unserer Homepage.

Wenn Sie sich einmal angemeldet haben, werden Sie auch in den folgenden Jahren besucht.

Um die Aktion gut planen zu können, melden Sie sich bitte bis zum 20.12.20 an

Ihre Huttenheimer Sternsinger




Reflexion zu den Allerheiligen-Andachten in der SE Oberhausen-Philippsburg

Bereits im August hatte sich das SE-Team unter Leistung von Pfarrer Brdlik, Pater Thomas und den Gemeinde- und Pastoral Referentinnen Frau Mayer-Franz und Susanne Köhler Gedanken über die Gestaltung der Gottesdienste an Allerheiligen und Allerseelen gemacht.

Für viele Angehörige war es in diesem Jahr besonders schwer, von ihren lieben Angehörigen in der gewohnten Form Abschied zu nehmen. Beerdigungen durften nur in kleinem Rahmen stattfinden. Trauerbegleitung durch Nachbarn oder Freunde war nahezu unmöglich. Die Corona-Pandemie legt uns Abstandsregelungen auf, an die wir uns alle zu halten haben.

So war es den Verantwortlichen der SE ein Anliegen, die Trauernden und auch kirchenferne Menschen mit Texten und Liedern zu erreichen und anzusprechen um ein Zeichen der Gemeinschaft und Nächstenliebe zu setzen:

„Du bist nicht allein in deiner Trauer, unser Glaube gibt Hoffnung. Wir, die Angehörigen deiner Kirchengemeinde tragen deine Trauer mit und sind im Gebet mit dir verbunden.“

Das SE Team hatte jeweils 2 Mitglieder aus den einzelnen Gemeinden zu den Vorbereitungsgesprächen eingeladen, um Ideen und Gedanken zum Ablauf der Feier an Allerheiligen zu sammeln. Text, Gebete, und Lesung waren schon vorbereitet, der für alle 5 Gemeinden gleich war. Den äußeren Rahmen der Feier konnte jede Gemeinde für sich gestalten. Die musikalische Begleitung durch Kirchenchor, Musikverein oder Orgel war uns selbst überlassen, ebenso die Liedauswahl. Wir haben uns alle auf 17:00 Uhr und eine Andacht auf dem Friedhof geeinigt, da wir diese Atmosphäre für stimmig hielten und der Gräberbesuch damit verbunden werden konnte.

Wie in den Jahren zuvor wurden auch diesmal die Angehörigen mit einem Brief persönlich eingeladen. Die Namen der Verstorbenen wurden verlesen und für Jeden wurde eine Kerze entzündet, die anschließend von den Angehörigen zum Grab gebracht werden konnte.

Das Angebot zur Feier auf dem Friedhof wurde in allen Gemeinden sehr gut angenommen, trotz teilweise einsetzendem Regen und Wind.

Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten und überlegen, diese Form der Feier auch im kommenden Jahr fortzusetzen.

Corona wird uns noch lange begleiten, darunter soll aber unsere Gemeinschaft nicht unnötig leiden. Vielleicht ist es auch ein Ansatz, näher zusammen zu rücken, im gemeinsamen Gebet, in der Achtsamkeit und Sorge füreinander.

Gott hält auch in dieser schwierigen Zeit seine Hände schützend über uns. Wir sind nicht allein und wissen uns von ihm gehalten und beschützt. Vertrauen wir auf Ihn und legen alles in seine Hände.

Irmgard Schäfer, St.Vitus, Rheinsheim