Aktuelles

Philippsburger Sternsinger sammeln Rekordergebnis für Kinder in Peru

Philippsburg. „Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit“ hieß das Leitwort der bundesweiten Aktion Dreikönigssingen in diesem Jahr, und die Sternsinger der Pfarrgemeinde St. Maria stellten dies eindrucksvoll unter Beweis. Vom 02.01.2019 bis 06.01.2019 waren die Ministranten als Heilige Drei Könige gekleidet in den Straßen von Philippsburg unterwegs, brachten den Menschen den Segen „Christus segne dieses Haus“ und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt. Auch dieses Jahr können wir sehr stolz auf das Ergebnis unseres Einsatzes sein: Insgesamt wurden 4565,53 € Spenden gesammelt.

Wir möchten uns bei Ihnen, liebe Besuchten und Gesegneten, für Ihren Beitrag bedanken. Es ist sehr schön, wenn man von Ihnen so herzlich empfangen wird. Das zeigt, dass Sie unsere Arbeit wertschätzen und Ihnen das Wohl der Menschen auf der ganzen Welt am Herzen liegt.

Ebenfalls möchte ich mich bei den Philippsburger Sternsingern bedanken. Durch deren Engagement wird vielen Kindern auf der ganzen Welt geholfen.

Für die Ministranten St. Maria Philippsburg - Joelle Ogasa




Wann beginnt die Renovation unserer Kirche in Philippsburg?

Schon bevor ich kam, wurden Pläne gemacht die Kirche St. Maria zu renovieren und ihr einen neuen Anstrich zu verpassen. Im Laufe der Vorbereitungen haben sich verschiedene weitere, vor allem technische Mängel herausgestellt. Diese führen dazu, dass die Pläne zur Renovierung nochmals überarbeitet werden müssen. Somit ist der Zeitpunkt, wann es mit einer Renovation dieses Jahr losgehen kann, im Moment, ungewiss.

Wenn wir wissen was alles zu tun ist und welche Kosten auf uns zukommen, wie Dinge evtl. verändert werden, Beleuchtung, Beschallung und ähnliches, laden wir gerne zu gegebener Zeit zu einer Informationsveranstaltung ein.

Marcel Brdlik, Pfarrer



Nachdem in der Kirche Teile des Stucks von der Decke gefallen sind, ist der lose Stuck gesichert worden. Hierzu wurde die Stelle um den gesicherten Putz oberflächlich gereinigt. Diese minimale Reinigungsarbeit lässt jedoch bereits erahnen, wie die Kirche einmal wieder aussehen könnte.




Wann zieht der neue Pfarrer ins Pfarrhaus ein?

Des Öfteren werde ich gefragt, wann ich denn in Philippsburg ins Pfarrhaus einziehen würde und wie weit die Arbeiten seien. Auch hier zeichnet sich ein ähnliches Bild wie bei unserer Pfarrkirche ab. Der technische Stand der Anlagen im Pfarrhaus ist zum Teil so, dass wir mehr erneuern müssen, als zunächst angenommen. Vor allem bei der Elektrik gibt es erhöhten Modernisierungsbedarf. Auch hier werden wir Sie auf dem Laufenden halten. Wann ich in die „vier Wände“ des Pfarrhauses einziehen kann, ist leider auch bei dieser Baustelle nicht absehbar.

Bis dahin habe ich weiter „Zuflucht“ bei meinem „Herbergsvater“, Pfarrer Bretl in Kirrlach.

Marcel Brdlik, Pfarrer




“Darf ich vorstellen, euer neuer Pfarrer“

Feierliche Investitur mit Dekan Lukas Glocker für Seelsorger Marcel Brdlik

Beifall brandete auf und hielt ungewöhnlich lange an, als Dekan Lukas Glocker auf den Altarstufen den Arm ausstreckte und ausrief: “Darf ich vorstellen, euer neuer Pfarrer!“ Damit meinte er den neben ihm stehenden Marcel Brdlik.

Zuvor hatte der Vorsteher des Dekanats Bruchsal die an die Seelsorgeeinheit gerichtete Investitionsurkunde, vom Erzbischof Stefan Burger ausgestellt, verlesen. Mit einer Handauflegung im Beisein des gesamten Pastoralteams wurde der feierliche Akt abgeschlossen.

Auf den Tag genau vor elf Jahren hatte Brdliks Vorgänger Thomas Maier, jetzt Pfarrer in Pfinztal, dieselbe Zeremonie der Investitur erlebt. „Wir sind froh, dass es dich gibt“, machte der Dekan deutlich, der sich über den „nahtlosen Übergang“ des Karlsdorfers Maier auf den Hockenheimer Brdlik sehr freue.

So eine feierliche Amtseinführung gibt es selten: Gleich acht Geistliche konzelebrierten die heilige Messe, begleitet von 40 Ministranten aus den insgesamt 11.600 Katholiken zählenden Pfarrgemeinden Philippsburg St. Maria, Philippsburg-Huttenheim St. Peter, Philippsburg-Rheinsheim St. Vitus, Oberhausen-Rheinhausen St. Philippus und Jakobus (Oberhausen) und Oberhausen-Rheinhausen St. Laurentius (Rheinhausen).

Ihre Verbundenheit mit dem neuen Pfarrer brachten Bürgermeister Martin Büchner, Philippsburgs Beigeordneter Dieter Day, die Pastoren der evangelischen Kirchengemeinden, Andreas Riehm-Strammer und Charlotte Hoffmann, eine Reihe von Stadträten, Gemeinderäten und Ortschaftsräten zum Ausdruck. In Vollbesetzung erschienen auch das Pastoralteam mit Vikar Jude Okocha an der Spitze und das Pfarrgemeinderatsgremium mit seinem Vorsitzenden Heinz Dieter Götz, der mit seiner Begrüßungsansprache den etwa eineinhalbstündigen Investiturgottesdienst eröffnet hatte, dem sich ein Empfang im Gemeindehaus anschloss.

Der 37-jährige Kurpfälzer mit dem konsonantenarmen Nachnamen ist nunmehr für fünf Pfarreien im Norden des Landkreises zuständig. Im benachbarten Hockenheim 1981 geboren empfing er 2012 die Priesterweihe, war die vergangenen sechs Jahre als Kaplan in Rastatt, ab 2015 in Oberkirch eingesetzt, das mit einer Delegation in Oberhausen vertreten war. Im Chorraum stand das besondere Abschiedsgeschenk der Oberkirchener: eine Figur der Gottesmutter, die sie im schwangeren Zustand zeigt.

Schon gleich nach dem Ortswechsel im Oktober hatte Brdlik, jetzt mit Titel „Leitender Pfarrer“, wissen lassen: „Ich freue mich auf die kommenden Jahre, um die Veränderung mit Ihnen und vor allem mit Gottes Hilfe zu gestalten.“ Besonders freue er sich auf die gemeinsamen Neuaufbrüche und positiven Entwicklungen, die Gott schenken werde.

Werner Schmidhuber

Die Bilder zur Investitur finden Sie in unserer Fotogalerie